Heft 12 / 2011

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 12, Erscheinungstermin: 5. Dezember 2011) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • da, Re, Verfassungswidrigkeit des ErbStRG?, ErbStB 2011, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Schenkungsteuerliche und bewertungsrechtliche Änderungen durch BeitrRLUmsG, ErbStB 2011, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Anwendung des § 14 ErbStG bei gemischter Schenkung und Schenkung unter Auflage, ErbStB 2011, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Anhebung der Altersgrenzen bei Vorsorgeverträgen, ErbStB 2011, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Teilwertabschreibungen von Investmentanteilen, ErbStB 2011, 336

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 1.9.2011 - II R 67/09, Übertragung eines Nießbrauchrechts, ErbStB 2011, 336-337
  • BFH v. 6.7.2011 - II R 35/10, Mietwohngrundstück: Bewertung im Sachwertverfahren, ErbStB 2011, 337
  • BFH v. 24.5.2011 - VIII R 46/09, Entgeltlicher Erwerb “gebrauchter“ Lebensversicherungen, ErbStB 2011, 338
  • FG Niedersachsen v. 16.6.2011 - 3 K 136/11, Berechnung der Zehn-Jahres-Frist, ErbStB 2011, 338-339
  • FG Niedersachsen v. 16.8.2011 - 3 K 421/10, Nachzahlungsbeträge zur Einkommensteuer als Nachlassverbindlichkeit, ErbStB 2011, 339

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 2.8.2011 - IV C 3 - S 2221/09/10031:008 – DOK 2011/0559337, Schriftform bei Versorgungsverträgen, ErbStB 2011, 340

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Verschonungsregelungen bei Unternehmensnachfolge, ErbStB 2011, 340
  • Günther, Karl-Heinz, Ausschlagung einer Erbschaft gegen wiederkehrende Leistungen, ErbStB 2011, 340
  • Günther, Karl-Heinz, Familiensplitting nach dem Steuervereinfachungsgesetz 2011, ErbStB 2011, 341

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Hartmann, Winfried, Personengesellschaften als Schuldner der Schenkungsteuer, ErbStB 2011, 341-346
    Bekanntlich ist die ertragsteuerliche Behandlung (teil-)unentgeltlicher Vermögensübertragungen zwischen Schwesterpersonengesellschaften zurzeit heftig umstritten. Die Praxis wartet auf eine Lösung des Großen Senats des BFH – auf dessen Entscheidung man auch aus schenkungsteuerlichem Interesse gespannt sein darf. Bei einschlägigen Sachverhalten ist, soweit Leistung und Gegenleistung wertmäßig differieren, der Tatbestand der freigebigen Zuwendung i.S.d. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG zu prüfen. Daran knüpfen sich u.a. Fragen zur Steuerschuldnerschaft sowie zum Bereicherungsgegenstand und seiner Bewertung, die der Beitrag in einem vertieften Überblick darstellt.
  • Milatz, Jürgen E. / Herbst, Catarina, Liquiditäts- und Investitionsbedarf versus Privilegierung für Betriebsvermögen, ErbStB 2011, 346-350
    Nicht nur die Finanzkrise, sondern auch der Wunsch oder das Bedürfnis, mit dem eigenen Unternehmen zu expandieren, können zu einem Bedarf nach größerer Liquidität führen. Diese notwendige Liquidität kann entweder durch die Aufnahme von Fremdkapital erzielt werden oder durch die Aufnahme eines neuen Investors, der zugleich neues Geld mit in das Unternehmen einbringt. In diesem Fall erhöht die Gesellschaft ihr Kapital um das neu hinzutretende Investitionsvolumen und gibt an den Investor neue Anteile in dieser Höhe aus. Wie sind aber die Auswirkungen in erb- und schenkungsteuerlicher Hinsicht, wenn das Unternehmen unentgeltlich unter in Inanspruchnahme der Privilegierungen für Betriebsvermögen erworben wurde? Der Beitrag zeigt die Risiken für die Verschonung auf und gibt Hinweise zur Gestaltung.
  • Steiner, Anton, Problemfälle beim Familienheim, ErbStB 2011, 350-352
    Wenn bei Erbfällen innerhalb der Familie die persönlichen Freibeträge des Ehegatten oder Kindes überschritten werden, ist häufig (auch) selbstgenutztes Immobilieneigentum vorhanden. Die Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG hat daher erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Der Gesetzgeber hat hierzu eine komplizierte Regelung geschaffen, zu der die Finanzverwaltung in den gleichlautenden Ländererlassen und nun i.R.d. ErbStR-E 2011 Stellung genommen hat. Der Beitrag zeigt die Anwendungsprobleme und deren Handhabung anhand von Beispielfällen auf.
  • Müller, Thorsten / Tomhave, Karen, Das Erbscheinsverfahren, ErbStB 2011, 353-359
    Das Verfahren zur Erteilung eines Erbscheins war und ist weiterhin in den §§ 2353 ff. BGB geregelt. Ferner fanden bislang aber die Regelungen des Allgemeinen Teils des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG) und weitere Normen des FGG Anwendung. Durch die Einführung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) zum 1.9.2009 enthält dieses in den §§ 342 ff. FamFG – neben den §§ 2353 ff. BGB – nun einige zentrale Normen des Erbscheinsverfahrens.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:47

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