Heft 6 / 2013

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 6, Erscheinungstermin: 5. Juni 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, IDW hält aktuelles Erbschaftsteuerrecht für verfassungsgemäß, ErbStB 2013, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Gesetz zur Verkürzung der Aufbewahrungsfristen, ErbStB 2013, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Umsatzsteuerpflicht einer einmaligen Testamentsvollstreckertätigkeit, ErbStB 2013, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Anteilstausch als Kapitalertrag, ErbStB 2013, 167-168
  • Günther, Karl-Heinz, Verfassungsmäßigkeit der Bewertung von “Alt-Berlin-Ladenwohnungen“, ErbStB 2013, 168
  • Günther, Karl-Heinz, Verluste aus der Spekulation über Investmentanteile in Fremdwährung (Streitjahr 1999), ErbStB 2013, 168

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 27.9.2012 - II R 52/11 / Böing, Elke, Auslegung eines Erbvergleichs über Zugewinnausgleichs- und Pflichtteilsanspruch, ErbStB 2013, 169-170
  • BFH v. 11.12.2012 - IX R 28/12 / Heinrichshofen, Stefan, Werbungskostenabzug: Abgeltungszahlungen für ein dingliches Wohnrecht, ErbStB 2013, 170-171
  • FG Rheinland-Pfalz v. 31.1.2013 - 5 K 2009/10 / Grootens, Mathias, Steuerliche Anerkennung einer schenkweise zugewendeten Unterbeteiligung, ErbStB 2013, 171-172
  • FG München v. 20.2.2013 - 4 K 690/10 / Kirschstein, Friedemann, Mittelbare Schenkung einer Lebensversicherung, ErbStB 2013, 173
  • FG Münster v. 22.3.2013 - 4 K 3386/12 E / Günther, Karl-Heinz, Günstigerprüfung: Antragstellung nach Eintritt der Bestandskraft, ErbStB 2013, 173-175
  • FG Baden-Württemberg v. 31.1.2013 - 9 K 242/12 / Halaczinsky, Raymond, Keine steuerliche Abzugsfähigkeit von privater Risikolebens-, Unfall- und Kapitallebensversicherung, ErbStB 2013, 175-176
  • FG Baden-Württemberg v. 15.1.2013 - 4 K 3278/10 / Rothenberger, Franz, Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG, ErbStB 2013, 176-177

Entscheidungen im Zivilrecht

  • BGH v. 4.3.2013 - NotZ (Brfg) 9/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Urkundstätigkeiten von Notaren im Ausland, ErbStB 2013, 177-178

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Keine Schenkung bei Ausschüttungen an Gesellschafter, ErbStB 2013, 178
  • Günther, Karl-Heinz, Schenkung einer mitunternehmerischen Beteiligung unter Vorbehalt oder Zuwendung eines Nießbrauchs, ErbStB 2013, 178-179
  • Günther, Karl-Heinz, Zuwendungen von Nießbrauchsrechten an Personengesellschaftsanteilen, ErbStB 2013, 179
  • Günther, Karl-Heinz, Nießbrauch am Gesellschaftsanteil einer GmbH & Co. KG, ErbStB 2013, 179
  • Günther, Karl-Heinz, Vorbehaltsnießbrauch an GmbH-Anteilen, ErbStB 2013, 179-180
  • Günther, Karl-Heinz, Ertragsteueroptimiertes Vererben einer Steuerberaterkanzlei, ErbStB 2013, 180
  • Günther, Karl-Heinz, Erbrechtliche Folgen beim Erwerb von Wohnungseigentum, ErbStB 2013, 180
  • Günther, Karl-Heinz, Die nahestehende Person i.S.d. § 121 Nr. 4 BewG, ErbStB 2013, 180

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Felten, Christoph, Umschichtung von Vermögen beim Einsatz von Cash-Gesellschaften, Ein Problem der Regelungen zu den Behaltensfristen?, ErbStB 2013, 181-184
    Nach derzeit (noch) geltendem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz kann Privatvermögen – bestehend aus Barvermögen oder Geldforderungen, wie z.B. Sichteinlagen bei Banken, Sparanlagen oder Festgeldkonten – durch den Einsatz von sog. Cash-GmbH‘s erbschaft- bzw. schenkungsteuerfrei auf die nächste Generation übertragen werden. Dasselbe Ergebnis wie bei einer “Cash-GmbH“ kann auch durch Einschaltung einer lediglich vermögensverwaltenden, aber gewerblich geprägten Personengesellschaft – wie insb. durch eine Cash-GmbH & Co. KG – erreicht werden. Davon abgesehen, dass die Tage der Cash-GmbH gezählt sind, besteht infolge der derzeit immer geringer werdenden Verzinsung von risikolosen Anlageprodukten das Bedürfnis, durch Umschichtung des Barvermögens der Gesellschaften in erbschaft- und schenkungsteuerschädliches Verwaltungsvermögen – wie z.B. Aktien – eine höhere Rendite zu erreichen. Der folgende Beitrag widmet sich daher der Frage, ob dies im Hinblick auf die Einhaltung der Behaltensfristen zur Erreichung der erbschaftsteuerlichen Steuerverschonung für Betriebsvermögen steuerunschädlich möglich ist.
  • Klümpen-Neusel, Claudia / Kaiser, Simon, Berücksichtigung von Pflichtteilsansprüchen im Erbschaftsteuerrecht, Auswirkungen des BFH-Urteils vom 19.2.2013 – II R 47/11, ErbStB 2013, 184-187
    Das Berliner Testament erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die gemeinsamen Kinder werden dabei als Schlusserben des zweitversterbenden Ehegatten eingesetzt und verzichten dabei oftmals auch auf die Geltendmachung ihrer Pflichtteilsansprüche. Derartige Pflichtteilsansprüche belasten jedoch nicht nur einseitig den Nachlass, sondern können – richtig eingesetzt – auch erhebliches Steuersparpotential in sich bergen. Im Zusammenhang mit solchen steuerlichen Optimierungsüberlegungen war lange Zeit unklar, wie lange und ob überhaupt ein Kind als Schlusserbe seinen Pflichtteilsanspruch am Nachlass des zuerst versterbenden Elternteils nach dem Tod des zuletzt versterbenden Elternteils noch geltend machen kann. Der BHF hat nun diese Unklarheit beseitigt und jüngst in einem Urteil (BFH v. 19.2.2013 – II R 47/11, DStR 2013, 523 = ErbStB 2013, 138 m. Komm. ) entschieden, dass der fiktiv geltend gemachte Pflichtteil erbschaftsteuerlich zu berücksichtigen ist. Der Beitrag stellt die Entscheidung im Einzelnen dar und gibt Hinweise zu den Auswirkungen in der Praxis.
  • Grootens, Mathias, Bewertung des Betriebsvermögens anhand von branchenspezifischen Bewertungsmethoden, Ertragswertorientierte Bewertungsverfahren, ErbStB 2013, 188-192
    Die Bewertung von Unternehmen bzw. von Anteilen an Unternehmen kann gem. § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG auch nach branchenspezifischen Bewertungsverfahren erfolgen, die im Bewertungsgesetz nicht normiert sind. Hierzu wird auf in der Praxis übliche Methoden zur Ermittlung des Verkehrswerts zurückgegriffen, die von einem gedachten Erwerber angewendet werden würden. Dabei können sowohl ertragswertorientierte Verfahren als auch auf anderen Bewertungsfaktoren basierende Bewertungsverfahren zum Ansatz kommen. Im Folgenden sollen einschlägige ertragswertorientierte Bewertungsverfahren vorgestellt werden; Ausgangspunkt ist dabei ein Schreiben des Bayrischen Landesamtes für Steuern vom 28.2.2013 (BayLfSt v. 28.2.2013 – S 3224.1.1 – 1/6 St 34), in dem branchenspezifische Bewertungsverfahren zusammengetragen wurden. Ein weiterer Beitrag wird den Schwerpunkt auf vergleichs- sowie auf substanzwertorientierten Bewertungsverfahren legen.
     
  • Feldner, Michael / Stoklassa, Sven-Oliver, Die Praxis der Bewertung von Grundvermögen i.R.d. Erbschaft- und Schenkungsteuer, Teil II: Ertragswertverfahren, ErbStB 2013, 193-199
    Anknüpfend an das im 1. Teil vorgestellte Vergleichswertverfahren (vgl. ErbStB 2013, 152) wird die Beitragsreihe mit dem Ertragswertverfahren fortgesetzt. Dazu soll das in den §§ 184 ff. BewG geregelte Bewertungsverfahren unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie Verwaltungsauffassung eingehend und praxisorientiert dargestellt werden. In einem weiteren Folgebeitrag wird dann das Sachwertverfahren nach §§ 189 ff. BewG beschrieben.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:42

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