Heft 7 / 2013

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 7, Erscheinungstermin: 5. Juli 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz, ErbStB 2013, 203
  • Günther, Karl-Heinz, Zuwendung unter Einschaltung eines Dritten, ErbStB 2013, 203
  • Günther, Karl-Heinz, Zurechnung von Einkünften einer liechtensteinischen Stiftung, ErbStB 2013, 203-204
  • Günther, Karl-Heinz, DBA Spanien: Absprache über gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen, ErbStB 2013, 204

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 30.1.2013 - II R 38/11 / Luxem, Jörg, Verzicht auf Mehrstimmrechte, ErbStB 2013, 204-205
  • BFH v. 24.4.2013 - II R 65/11 / Kirschstein, Friedemann, Keine Gleichbehandlung von Geschwistern mit Ehegatten/Lebenspartnern, ErbStB 2013, 205
  • BFH v. 17.4.2013 - II R 1/12 / Halaczinsky, Raymond, Bemessungsgrundlage der GrESt bei Erwerbskostenübernahme durch Veräußerer, ErbStB 2013, 205-206
  • BFH v. 17.4.2013 - II R 59/11 / Halaczinsky, Raymond, Anlaufhemmung der Feststellungsfrist für Bedarfsbewertung bei Anforderung einer Feststellungserklärung, ErbStB 2013, 206-207
  • FG Düsseldorf v. 20.3.2012 - 4 K 3143/12 Erb / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Zinsloses Darlehen: Freigebige Zuwendung trotz Verzinsungsverbots nach iranischem Recht, ErbStB 2013, 207-208
  • FG Niedersachsen v. 12.4.2012 - 14 K 335/10 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Besteuerung von Darlehenszinsen nach § 32d Abs. 2 Nr. 1 lit. b EStG – Verfassungsmäßigkeit der Vorschrift, ErbStB 2013, 208-209
  • FG Köln v. 17.4.2013 - 7 K 244/12 / Günther, Karl-Heinz, Anwendungsbereich des Werbungskostenabzugsverbots bei Kapitalerträgen ab 2009, ErbStB 2013, 209-210

Entscheidungen im Zivilrecht

  • BGH v. 16.1.2013 - IV ZB 32/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Interessenkollision: Vertretung von Pflichtteilsberechtigten und Nachlassschuldnerin, ErbStB 2013, 210-211
  • BGH v. 18.4.2013 - IX ZR 90/10 / Hartmann, Winfried, Schenkung durch Tilgung fremder Steuerschulden, ErbStB 2013, 211-213
  • OLG Frankfurt v. 11.2.2013 - 20 W 542/11 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Kein formwirksames eigenhändiges Testament bei Kombination aus Text und Pfeildiagramm, ErbStB 2013, 213-214

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 24.5.2013 - IV C 1 - S 2204/12/10003 / Günther, Karl-Heinz, Besteuerung der Gewinnanteile bei Hinterlegungsscheinen auf inländische Aktien, ErbStB 2013, 214

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Schenkungen unter Beteiligung von Kapitalgesellschaften, ErbStB 2013, 214-215
  • Günther, Karl-Heinz, Begrenzung der Belastung mit ausländischer Erbschaftsteuer, ErbStB 2013, 215
  • Günther, Karl-Heinz, Grenzüberschreitende Rentenleistungen, ErbStB 2013, 215
  • Günther, Karl-Heinz, Grundbesitzbewertung: Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts, ErbStB 2013, 215

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Müller, Tobias / Dorn, Katrin, Schuldübernahme infolge eines unentgeltlichen (?) Nießbrauchsverzichts, Schenkung- und ertragsteuerliche Konsequenzen, ErbStB 2013, 216-218
    Nicht selten werden Grundstücke im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf die nächste Generation übertragen, wobei sich der Übertragende einen Nießbrauch an den Erträgen der Grundstücke zurückbehält. Üblicherweise gehen meist die Schulden, welche an den jeweiligen Grundstücken “haften“, erst mit Ende des Nießbrauchs auf die Begünstigten über. Der lebzeitige Verzicht auf einen solchen Nießbrauch wirft zahlreiche erbschaft- und auch ertragsteuerliche Fragen auf, wenn im Zuge des Verzichtes aufgrund einer Regelung im Übertragungsvertrag die ursprünglich beim Schenker zurückbehaltenen Verbindlichkeiten auf die folgende Generation übergehen. Diesen Problemen widmet sich der nachfolgende Beitrag.
  • Grootens, Mathias, Bewertung des Betriebsvermögens anhand von branchenspezifischen Bewertungsmethoden, Vergleichs- und Substanzwertverfahren, ErbStB 2013, 219-221
    Die Bewertung von Unternehmen bzw. von Anteilen an Unternehmen kann gem. § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG auch nach branchenspezifischen Bewertungsverfahren erfolgen, die im BewG nicht normiert sind. Hierzu wird auf in der Praxis übliche Methoden zur Ermittlung des Verkehrswerts zurückgegriffen, die von einem gedachten Erwerber angewendet werden würden. Der Schwerpunkt des zweiten Teils des Beitrags liegt auf vergleichs- sowie auf substanzwertorientierten Bewertungsverfahren (zu den ertragswertorientierten Verfahren s. Teil 1 in ErbStB 2013, 188).

Immobilien und Kapitalvermögen

  • Eich, Hans Dieter, Strafbarkeitsrisiken bei Selbstanzeigen, Verborgene Fallstricke durch neue Rechtslage, ErbStB 2013, 221-226
    In jüngster Zeit hat die Selbstanzeigeberatung erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Bereitschaft der Steuerpflichtigen, bislang verschwiegene Einkommensquellen offenzulegen und die daraus erzielten Beträge nachzuerklären hat zugenommen; ausgelöst durch die Steuerdaten-CD-Ankäufe der Finanzverwaltung und prominente Fälle, spielen hier der zunehmende Informationsaustausch auf internationaler Ebene sowie die verschärfte Rechtsprechung in Steuerhinterziehungsfällen eine maßgebliche Rolle, zumal die Nachfolgegeneration dadurch in die Gefahr der eigenen Strafbarkeit gerät. Gleichzeitig hat sich die Beratungssituation seit Mai 2011 durch die gesetzliche Neuregelung der Selbstanzeige verschärft. Neben der Darstellung der Neuregelung, sollen daher nachfolgend die Problembereiche erörtert werden, die ein erhöhtes Strafbarkeitsrisiko in sich bergen.
  • Halaczinsky, Raymond, Schenkung- und erbschaftsteuerliche Aspekte bei Kapitalanlagen, Besteuerungsgefahren bei Transaktionen und Übertragungen, ErbStB 2013, 226-235
    Kapitalanlagen sind durch die “Steuersünder-CD“ in das Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. “Steuertechnisch“ geht es dabei vor allem um die ordnungsgemäße Besteuerung der Erträge, nachdem – jedenfalls in Deutschland – die Vermögensteuer auf das Kapital selbst nicht erhoben werden kann. In dem Beitrag sollen schenkungs- und/oder erbschaftsteuerliche Aspekte aufgezeigt werden, die im Zusammenhang mit Geldanlagen aller Art relevant sein könnten. Denn schon bei der erstmaligen Anlage von Kapital, wie auch während des Bestehens und der Beendigung von Kapitalanlagen, können in Deutschland steuerbare Schenkungen oder Erwerbe von Todes wegen i.S.d. ErbStG vorkommen.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:41

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