Heft 11 / 2013

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 11, Erscheinungstermin: 5. November 2013) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Nießbrauch und Nutzungsrechte bei Einkünften aus VuV, ErbStB 2013, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter innerhalb einer Mitunternehmerschaft, ErbStB 2013, 335
  • Günther, Karl-Heinz, Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften, ErbStB 2013, 335

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 18.7.2013 - II R 37/11 / Heinrichshofen, Stefan, BFH präzisiert Voraussetzungen für Kettenschenkung, ErbStB 2013, 335-337
  • BFH v. 11.6.2013 - II R 10/11 / Hartmann, Winfried, Der Testamentsvollstrecker im ErbSt-Verfahren, ErbStB 2013, 337-338
  • BFH v. 16.5.2013 - IV R 15/10 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Einbeziehung von abgefundenen Erbprätendenten in Gewinnfeststellung, ErbStB 2013, 338-339
  • FG Münster v. 29.5.2013 - 3 K 4298/11 F / Halaczinsky, Raymond, Bezeichnung des Inhaltsadressaten bei Feststellung des Grundbesitzwertes ggü. Erbengemeinschaft, ErbStB 2013, 339-340
  • FG Niedersachsen v. 20.3.2013 - 7 K 223/10, 7 K 224/10 / Böing, Elke, Einheitliches Vertragswerk: Rechtswidrige Mehrfachbelastung von Bauerrichtungskosten mit USt/GrESt?, ErbStB 2013, 340-341

Entscheidungen im Zivilrecht

  • OLG Hamm v. 11.4.2013 - I-15 W 112/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Zum Wegfall der Beschränkungen einer Vorerbschaft, ErbStB 2013, 341-342

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Rechtsfolgen bei Tod eines GmbH-Gesellschafters, ErbStB 2013, 342-343
  • Günther, Karl-Heinz, Erwerb von Mitunternehmeranteilen unter Quotennießbrauch, ErbStB 2013, 343

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Mannek, Wilfried, Erweiterung des Verwaltungsvermögens auf Finanzmittel, Gleich lautende Länderlasse vom 10.10.2013, ErbStB 2013, 343-354
    Der Katalog der zum Verwaltungsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter ist durch das AmtshilfeRLUmsG (Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz v. 6.6.2013) um sog. Finanzmittel (§ 13b Abs. 2 Nr. 4a ErbStG) erweitert worden. Damit können sich ganz erhebliche Abweichungen ggü. dem bisherigen Recht ergeben. Dies dürfte für den steuerlichen Berater aktuell eine Überprüfung der bisherigen Konzepte erfordern. Die Finanzverwaltung hat mit gleich lautenden Erlassen der obersten Finanzbehörden der Länder vom 10.10.2013 (z.B. FinMin. NRW – S 3812b - 10 - V A 6) zum Thema Stellung bezogen. Der Beitrag stellt die aktuellen Regelungen dar und verdeutlicht deren Auswirkungen im Einzelnen.
  • Götz, Hellmut, Steuernachteile bei Familienheimschenkungen infolge Kürzung des Zugewinnausgleichsfreibetrags gem. § 5 Abs. 1 ErbStG, ErbStB 2013, 355-358
    Die Vorschrift des § 5 Abs. 1 ErbStG begrenzt die Steuerpflicht für den Erwerb eines Ehegatten, der ihm bei Beendigung des Güterstandes der Zugewinngemeinschaft durch Tod zufällt. Hierzu ist ein sog. fiktiver Zugewinnausgleichsanspruch zu berechnen, der wie ein Freibetrag vom Erwerb des überlebenden Ehegatten abgezogen werden kann.Im Rahmen der Ermittlung des Zugewinnausgleichsfreibetrags sind nach § 1380 Abs. 1 Satz 1 BGB bestimmte zu Lebzeiten erfolgte Zuwendungen an den überlebenden Ehegatten zu berücksichtigen. Wie nachfolgend dargelegt wird, kann sich für den überlebenden Ehegatten bei der Zugewinngemeinschaft eine lebzeitige Familienheimschenkung erbschaftsteuerlich nachteilig auswirken.
  • Bruschke, Gerhard, Unentgeltliche Zuwendungen im Schenkungsteuerrecht, Sonderbereiche, ErbStB 2013, 358-364
    In Heft 8 des ErbStB wurden die Grundformen der Schenkung unter Lebenden erläutert (vgl. , ErbStB 2013, 253). Die nachstehenden Ausführungen beschäftigen sich nun mit den Sonderformen. Besonders problematisch ist dabei die durch das Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BeitrRLUmsG) vom 7.1.2011 in das Gesetz aufgenommen Regelung des § 7 Abs. 8 ErbStG, die schon etliche finanzgerichtliche Entscheidungen und eine kontroverse Diskussion in der Literatur ausgelöst hat. Dargestellt werden i.E.: die Regelungen zum Zeitpunkt der Versteuerung bei einer Nacherbschaft (§ 7 Abs. 2 ErbStG), die Bemessung bzw. Nichtberücksichtigung von Gegenleistungen (§ 7 Abs. 3 ErbStG), besondere Arten der Schenkung (§ 7 Abs. 4 ErbStG), Sonderregelungen für Gesellschaften (§ 7 Abs. 5 bis 7 ErbStG) und der Bereich der Werterhöhung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft (§ 7 Abs. 8 ErbStG).

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:39

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