Heft 2 / 2014

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 2, Erscheinungstermin: 5. Februar 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Zinserträge aus Altersvorsorgevermögen keine förderungswürdigen Beiträge, ErbStB 2014, 31
  • Günther, Karl-Heinz, Altersvorsorge: Eigenheimbetrag, ErbStB 2014, 31
  • Günther, Karl-Heinz, Bedarfsbewertung bis 2006, ErbStB 2014, 31
  • Günther, Karl-Heinz, Bewertung: Basiszinssatz, ErbStB 2014, 31

Entscheidungen im Steuerrecht

  • EuGH v. 17.10.2013 - Rs. C-181/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Europarechtswidrige Benachteiligung eines im Drittlandsgebiet ansässigen beschränkt steuerpflichtigen Erben, ErbStB 2014, 32-33
  • BFH v. 21.11.2013 - II B 46/13 / Hartmann, Winfried, AdV der Erbschaftsteuer, ErbStB 2014, 33-34
  • BFH v. 23.10.2013 - X R 3/12 / Rothenberger, Franz, Kapitalleistungen berufsständischer Versorgungseinrichtungen, ErbStB 2014, 34-35
  • FG Münster v. 24.10.2013 - 3 K 103/13 Erb / Halaczinsky, Raymond, Schenkungsteuerliche Behandlung von verdeckten Gewinnausschüttungen, ErbStB 2014, 35-36
  • FG Niedersachsen v. 26.9.2013 - 3 K 525/12 / Kirschstein, Friedemann, Freistellung des Familienheimes: Unverzügliche Selbstnutzung, ErbStB 2014, 36-37
  • FG Hessen v. 15.8.2013 - 1 K 2111/09 / Günther, Karl-Heinz, Veräußerung von Teilen eines Mitunternehmeranteils, ErbStB 2014, 37-38
  • FG Niedersachsen v. 12.7.2013 - 3 K 436/12 / Grootens, Mathias, Während eines Insolvenzverfahrens entstandene Erbschaftsteuer, ErbStB 2014, 38

Entscheidungen im Zivilrecht

  • BGH v. 7.8.2013 - XII ZB 671/12 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Geeignetheit des Vorsorgebevollmächtigten/Bindung an Vorschlag eines Betreuten, ErbStB 2014, 39-40

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Erbschaftsteuerliche Transparenz der Personengesellschaft, ErbStB 2014, 40
  • Günther, Karl-Heinz, Erlasse zur Verschärfung des Verwaltungsvermögenstests, ErbStB 2014, 40-41
  • Günther, Karl-Heinz, Bewertungsrechtliche Bezugsfertigkeit eines Gebäudes, ErbStB 2014, 41

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Günther, Karl-Heinz, Schenkungen an Angehörige, Ertragsteuerliche Rechtsfolgen und Gestaltungsmöglichkeiten, ErbStB 2014, 41-46
    Schenkungen an Angehörige führen regelmäßig zur Bereicherung des Beschenkten auf Kosten des Zuwendenden und erfüllen damit den schenkungsteuerlichen Tatbestand der freigebigen Zuwendung i.S.v. § 7 ErbStG. Schenker und Beschenkter sollten daneben jedoch auch mögliche ertragsteuerliche Rechtsfolgen im Blick haben, denn häufig war der Gegenstand der Schenkung bislang beim Schenker ertragsteuerlich relevant und setzt diese Relevanz ggf. beim Beschenkten fort.Der nachfolgende Beitrag informiert anhand von typischen Beispielen aus der Besteuerungspraxis über mögliche ertragsteuerliche Rechtsfolgen und bestehende Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Felten, Christoph, Das Geschiedenentestament, Unverzüglicher Testierbedarf anlässlich einer Scheidung, ErbStB 2014, 46-49
    Der (Irr-)Glaube, dass mit dem Ausspruch der Scheidung der geschiedene Ehepartner nicht mehr an dem Vermögen des anderen Ex-Partners im Falle seines Todes partizipieren werde, führt oft dazu, dass die Notwendigkeit anlässlich der Scheidung das Testament zu berichtigen, übersehen wird. Mit diesem Beitrag sollen daher zunächst die gesetzlichen Regelungen zum Entfallen des Ehegattenerbrechts bei Scheidung (§§ 1933, 2077 BGB) dargestellt werden, ehe die im Zusammenhang mit einem Geschiedenentestament diskutierten Gestaltungsmodelle erörtert werden. Abschließend werden die familienrechtlich notwendigen Anordnungen vorgestellt.
  • Rüttenauer, Holger, Das Substanzwertverfahren beim Übergang von Betriebsvermögen, Praktische Hinweise zum Umfang und zur Ermittlung, ErbStB 2014, 49-56
    Bei der Bewertung von Unternehmen ist seit der Erbschaftsteuerreform 2009 grundsätzlich der Substanzwert zu ermitteln und als Mindestwert anzusetzen. Dieser setzt sich aus der Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter und der sonstigen aktiven Ansätze abzgl. der zum Betriebsvermögen gehörenden Schulden und der sonstigen Abzüge zusammen (§ 11 Abs. 2 Satz 3 BewG). Das Substanzwertverfahren hat als eine der im BewG erwähnten steuerlichen Bewertungsmethoden (daneben ist noch das vereinfachte Ertragswertverfahren zu beachten) Bedeutung für Vermögensübergänge im Wege des Erbfalles und durch Schenkung unter Lebenden sowie ggf. für ertragsteuerliche Vorgänge. Dieser Beitrag gibt praktische Hinweise zum Umfang und zur Ermittlung des Substanzwerts bei der Bewertung von (Anteilen am) Betriebsvermögen und nicht notierten Anteilen an Kapitalgesellschaften.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:38

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