Heft 6 / 2014

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 6, Erscheinungstermin: 5. Juni 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Konkurrenzverhältnis Schenkungsteuer – Grunderwerbsteuer, ErbStB 2014, 147
  • Günther, Karl-Heinz, Grunderwerbsteuerbefreiung bei Anteilsvereinigung, ErbStB 2014, 147
  • Günther, Karl-Heinz, Besteuerung von Darlehenszinsen beim Gesellschaftergläubiger, ErbStB 2014, 147-148

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 12.2.2014 - II R 46/12 / Krämer, Joachim, Erbengemeinschaft als selbständiger Rechtsträger im Grunderwerbsteuerrecht, ErbStB 2014, 148-149
  • BFH v. 26.2.2014 - II R 36/12 / Kirschstein, Friedmann, Betriebsvermögen: Wegfall der Begünstigung bei Veräußerung, ErbStB 2014, 149-150
  • BFH v. 11.2.2014 - VIII R 25/12 / Günther, Karl-Heinz, Zufluss von Kapitaleinnahmen aus Schneeballsystemen, ErbStB 2014, 150-151
  • FG München v. 12.2.2014 - 4 K 71/12 / Böing, Elke, Widerruf der Option zugunsten der Anwendung der Vorschriften des ErbStRG, ErbStB 2014, 151-152
  • FG Münster v. 13.2.2014 - 3 K 37/12 Erb / Grootens, Mathias, “Wirtschaftlicher Zusammenhang“ des Pflichtteilsanspruchs mit Vermögen i.S.d. § 13a ErbStG, ErbStB 2014, 152-153
  • FG Hessen v. 19.9.2013 - 1 K 952/10 / Hartmann, Winfried, Grundstücksübertragung einer GmbH an Gesellschafter nahestehende Person, ErbStB 2014, 153-154

Entscheidungen im Zivilrecht

  • BGH v. 29.1.2014 - XII ZB 303/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Ehevertrag: Vereinbarungen zu Versorgungsausgleich und Trennungsunterhalt, ErbStB 2014, 155-156

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Nießbrauch an Personengesellschaftsanteil, ErbStB 2014, 156
  • Günther, Karl-Heinz, Vor- und Nacherbfolge in Gesellschaftsbeteiligungen, ErbStB 2014, 156
  • Günther, Karl-Heinz, Verträge zwischen nahen Angehörigen, ErbStB 2014, 156
  • Günther, Karl-Heinz, Erbschaftsteuerliche Immobilienbewertung, ErbStB 2014, 157

Vermögensaufbau und Altersvorsorge

  • Gatzen, Thomas, Steuerliche Förderung der privaten Altersvorsorge, Änderungen durch das AltvVerbG, ErbStB 2014, 157-162
    Mit Schreiben vom 13.1.2014 (BMF v. 13.1.2014 – IV C 3 - S 2015/11/10002 :018, BStBl. I 2014, 97) wurde das BMF-Schreiben vom 24.7.2013 (BMF v. 24.7.2013 – IV C 3 - S 2015/11/10002, IV C 5 - S 2333/09/10005, BStBl. I 2013, 1022) geändert. Ein Überblick über die Änderungen durch das BMF-Schreiben vom 24.7.2013 (BMF v. 24.7.2013 – IV C 3 – S2015/11/10002, IV C 5 - S2333/09/10005) war bereits in der Vergangenheit Gegenstand eines Beitrages (s. Gatzen, ErbStB 2013, 313). Die Änderung wurde wegen des Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (AltvVerbG) vom 28.6.2013 (BGBl. I 2013, 1667) notwendig, welches zum 1.7.2013 in Kraft trat. Weiter sind redaktionelle Änderungen im Hinblick auf die Gleichstellung von Lebenspartnern mit Eheleuten aufgenommen worden. Der Beitrag stellt die erneuten Änderungen dar.

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Kamps, Heinz-Willi, Vereinfachtes Ertragswertverfahren i.S.v. § 199 BewG auch im Fall mehrstöckiger Kapitalgesellschaften, ErbStB 2014, 162-165
    Werden Anteile nicht börsennotierter Kapitalgesellschaften schenkweise oder von Todes wegen übertragen, sieht der Gesetzgeber zur Bestimmung des Werts des steuerpflichtigen Erwerbs als Regelfall das vereinfachte Ertragswertverfahren (§ 199 BewG) vor. In der Praxis verweigern jedoch die Finanzbehörden die Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens bei Konzernstrukturen, die mehrere Tochtergesellschaften beinhalten. Der folgende Beitrag zeigt, dass dies nicht gerechtfertigt ist.
  • Podewils, Felix, Aktuelle Rechtsprechung zur Bindungswirkung des gemeinschaftlichen Testaments, Konsequenzen für die Beratungspraxis, ErbStB 2014, 165-169
    Die Bedeutung des gemeinschaftlichen Testaments in der Praxis erklärt sich sicherlich nicht durch die Formerleichterung des § 2267 BGB. Vielmehr ist es zum einen der Wunsch der Eheleute, ihren letzten Willen gemeinsam niederzulegen. Zum anderen geht es den Ehegatten oftmals um die Bindungswirkung des gemeinschaftlichen Testaments. Gerade bei privatschriftlichen Testamenten kommt es hierbei immer wieder zu Auslegungsschwierigkeiten und Streitigkeiten. Anlässlich einiger obergerichtlicher Entscheidungen beleuchtet der nachfolgende Beitrag aktuelle Problemfelder und gibt Empfehlungen für die Praxis.
  • Halaczinsky, Raymond, Steuerbefreiungen bei Zuwendungen an steuerbegünstigte Körperschaften, Zugleich ein Update zum Gemeinnützigkeitsrecht, ErbStB 2014, 170-176
    Eine der umfangreichsten Erbschaft-/Schenkungsteuerbefreiungen wird für Zuwendungen/Erwerbe an/von inländische(n) und für bestimmte ausländische steuerbegünstigte Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 Nr. 16 ErbStG gewährt. Mithilfe dieser Befreiungsvorschrift können Vermögenswerte in unbegrenzter Höhe aus dem Vermögen, d.h. aus dem potentiellen Nachlass, ausgesondert und so einem erbschaftsteuerlichen Zugriff “entzogen“ werden. In diesem Beitrag werden unter Einbeziehung der aktuellen Änderungen durch die Gesetzgebung sowie die Finanzverwaltung die Voraussetzungen der Steuerbefreiungen für inländische Körperschaften im Einzelnen dargelegt. Im Folgebeitrag (ErbStB Heft 7) dann die Anforderungen bei Zuwendungen an ausländische steuerbegünstigte Körperschaften sowie einzelne Varianten der Übertragung auf steuerbegünstigte Körperschaften bzw. zu steuerbegünstigten Zwecken beleuchtet.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:36

zurück zur vorherigen Seite