Heft 9 / 2014

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 9, Erscheinungstermin: 5. September 2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Zufluss von Scheinrenditen im Schneeballsystem, ErbStB 2014, 239
  • Günther, Karl-Heinz, Grunderwerbsteuer bei Gesellschafterwechsel aufgrund Abspaltung, ErbStB 2014, 239
  • Günther, Karl-Heinz, Kein Anspruch auf Splitting für nicht eingetragene Lebenspartner, ErbStB 2014, 239-240
  • Günther, Karl-Heinz, Verfassungsmäßigkeit des Ausschlusses des Werbungskostenabzugs bei Kapitaleinkünften, ErbStB 2014, 240
  • Günther, Karl-Heinz, Abfindung des Versorgungsausgleichs keine Werbungskosten, ErbStB 2014, 240
  • Günther, Karl-Heinz, Einheitswert: Begründung wirtschaftlichen Eigentums durch Kaufoption, ErbStB 2014, 240-241
  • Günther, Karl-Heinz, Änderung des BewG und der ErbStDV, ErbStB 2014, 241

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 3.6.2014 - II R 45/12 / Grootens, Mathias, Steuerbefreiung für letztwillige Zuwendung eines Wohnungsrechts an einer Familienwohnung, ErbStB 2014, 241-242
  • BFH v. 19.3.2014 - X R 28/12 / Schimmele, Jürgen, Teilentgeltliche Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter: Beitrittsaufforderung an das BMF, ErbStB 2014, 243-244
  • FG Köln v. 14.5.2014 - 9 K 879/12 / Hartmann, Winfried, Schenkungsteuer für GmbH bei Erwerb eigener Anteile?, ErbStB 2014, 244-245
  • FG Nürnberg v. 15.5.2014 - 4 K 1390/11 / Halaczinsky, Raymond, Einzelkonto: Darlegung abweichender Berechtigung am Guthaben, ErbStB 2014, 245-246
  • FG Nürnberg v. 11.2.2014 - 1 K 1465/13 / Günther, Karl-Heinz, Verluste aus Kündigung von Sterbegeldversicherungen, ErbStB 2014, 247-248
  • FG Münster v. 30.4.2014 - 3 K 1915/12 Erb / Rothenberger, Franz, Erbschaftsteuer keine Nachlassverbindlichkeit, ErbStB 2014, 248

Entscheidungen im Zivilrecht

  • OLG Schleswig v. 15.4.2014 - 3 Wx 93/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela / Esskandari + Kollegen, , Auslegung eines vertraglichen Verzichts auf testamentarische Zuwendung, ErbStB 2014, 249
  • OLG Koblenz v. 18.3.2014 - 2 W 495/13 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela / Esskandari + Kollegen, , Anforderungen an die Ermittlungen für ein notarielles Nachlassverzeichnis, ErbStB 2014, 250

Verwaltungsanweisungen

  • OFD Nordrhein-Westfalen v. 29.7.2014 - Kurzinformation Sonstige Besitz- und Verkehrssteuern Nr. 003/2014 / Esskandari, Manzur / Bick, Daniela / Esskandari + Kollegen, , Persönlicher Freibetrag bei beschränkter Steuerpflicht, ErbStB 2014, 251-252

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Vererbung eines Gesellschaftsanteils, ErbStB 2014, 252
  • Günther, Karl-Heinz, Teilerlass der Grundsteuer für Einfamilienhäuser, ErbStB 2014, 252

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Söffing, Matthias, Betriebsaufspaltung und Nachfolgeplanung, ErbStB 2014, 253-259
    Bei der Betriebsaufspaltung handelt es sich im Kern um die Aufspaltung eines bestehenden einheitlichen Betriebs in zwei Betriebe und zwar in ein Besitzunternehmen und ein Betriebsunternehmen. Das Wesen einer Betriebsaufspaltung besteht sodann darin, dass das Besitzunternehmen wesentliche Betriebsgrundlagen, z.B. Grundstücke, an das Betriebsunternehmen zur Nutzung überlässt. Neben den Fragen der ertragsteuerlichen Behandlung, kann die Betriebsaufspaltung bei unentgeltlichen Übertragungen problematisch werden. Neben einem Überblick über die Begrifflichkeiten sowohl im ertrag- als auch im erbschaftsteuerlichen Sinne, sind daher die verschiedenen Konstellationen der Betriebsaufspaltung im Einzelnen daraufhin zu untersuchen, welche erbschaft- und schenkungsteuerlichen Folgen damit verbunden sein können.
  • Podewils, Felix, Lebzeitige Verfügungen im Lichte eines bindend gewordenen gemeinschaftlichen Testaments, Wann liegt eine beeinträchtigende Schenkung vor?, ErbStB 2014, 259-261
    Soweit ein gemeinschaftliches Testament Bindungswirkung nach dem Tod des Erstversterbenden entfaltet, darf der Überlebende grundsätzlich nicht später abweichend neu testieren. Lebzeitige Verfügungen sind zwar möglich; Einschränkungen ergeben sich jedoch aus dem Verbot beeinträchtigender Schenkungen nach § 2287 BGB. Hierzu ist unlängst eine beachtenswerte Entscheidung des OLG Köln (OLG Köln v. 1.4.2014 – 3 U 165/13) ergangen. Der Beitrag stellt die Entscheidung näher dar und gibt Hinweise für die Beratungspraxis.
  • Bruschke, Gerhard, Risiken der Kettenschenkung vermeiden, ErbStB 2014, 261-265
    In der Praxis sind häufig Gestaltungen anzutreffen, deren zivilrechtliche Eingruppierung und die steuerlichen Konsequenzen daraus, nicht genügend beachtet werden. Eines dieser Gestaltungen ist die sog. Kettenschenkung, die unter schenkungsteuerlichen Gesichtspunkten erhebliche Risiken beinhaltet. Dazu gehört die Möglichkeit, dass auf zwei unmittelbar hintereinander folgenden Ebenen eine geringe Schenkungsteuer anfällt oder aber die Gefahr, dass ein Zwischenerwerb schenkungsteuerrechtlich nicht beachtet wird und daher eine deutlich höhere Steuerbelastung eintritt. Anhand häufiger Konstellationen in der Praxis werden die von der Rechtsprechung aufgestellten Voraussetzungen untersucht und Gestaltungempfehlungen an die Hand gegeben.
  • Rüttenauer, Holger, Die Bewertung von vermögensverwaltenden Gesellschaften, Praktische Hinweise zum Umfang und zur Ermittlung des Werts des Vermögens, ErbStB 2014, 265-267
    Gegenstand einer Zuwendung bzw. eines Nachlasses kann neben einer Beteiligung an einer unternehmerisch tätigen Personengesellschaft (z.B. Gesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 oder § 18 Abs. 4 Satz 2 EStG) auch eine Beteiligung an einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft (z.B. Einkünfte nach §§ 20, 21 EStG) bzw. einer sonstigen Gesamthandsgemeinschaft sein. Die Bewertungsmethoden, die für gewerbliche bzw. gewerblich geprägte Personengesellschaften und für Kapitalgesellschaften gelten, können dann nicht angewendet werden. Der Beitrag zeigt die Grundsätze der Bewertung auf und gibt praktische Hinweise zum Umfang und zur Ermittlung des Werts von vermögensverwaltenden Gesellschaften.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:35

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