Heft 6 / 2012

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 6, Erscheinungstermin: 5. Juni 2012) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelle Kurzinformationen

  • Günther, Karl-Heinz, Steuerabkommen Österreich – Schweiz, ErbStB 2012, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Witwergeld für hinterbliebenen Lebenspartner, ErbStB 2012, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Vorläufigkeit bei Einheitsbewertung und Grundsteuer, ErbStB 2012, 167
  • Günther, Karl-Heinz, Rückgängigmachung eines Grunderwerbs und Einbringung von Gesellschaftsanteilen, ErbStB 2012, 167-168
  • Günther, Karl-Heinz, Zinsen auf Rentennachzahlungen, ErbStB 2012, 168

Entscheidungen im Steuerrecht

  • BFH v. 23.11.2011 - II R 33/10, Einzahlungen auf gemeinsames sog. Oder-Konto als freigebige Zuwendung an den anderen Ehegatten, ErbStB 2012, 168-169
  • FG Rheinland-Pfalz v. 15.9.2011 - 4 K 1781/09, Erbschaftsbesteuerung bei Abschluss eines Erbvergleichs, ErbStB 2012, 169-170
  • FG Baden-Württemberg v. 21.12.2011 - 7 K 1935/10, Abzug und Anrechnung von französischer Erbschaftsteuer, ErbStB 2012, 170-172
  • FG Brandenburg v. 18.1.2012 - 3 K 3189/09, Bewertung einer Eigentumswohnung im Ertragswertverfahren, ErbStB 2012, 172-173
  • FG Münster v. 12.1.2012 - 3 K 1220/09 EW, Tiefkühllager als Gebäude, ErbStB 2012, 173

Entscheidungen im Zivilrecht

  • BAG v. 20.9.2011 - 9 AZR 416/10, Kein Urlaubsabgeltungsanspruch beim Tod des Arbeitnehmers, ErbStB 2012, 173-174

Verwaltungsanweisungen

  • Gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. 16.3.2012 - S 3810, Erwerbsnebenkosten im Zusammenhang mit Schenkungen, ErbStB 2012, 175
  • Bayerisches Landesamt für Steuern v. 22.3.2012 - S 2230.2.1-11/50 St32, Abgrenzung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens vom Betriebsvermögen, ErbStB 2012, 175-176

Literatur

  • Günther, Karl-Heinz, Verdeckte Einlagen und verdeckte Gewinnausschüttungen, ErbStB 2012, 176-177
  • Günther, Karl-Heinz, Auswirkungen der ErbStR 2011 auf die Unternehmensnachfolge, ErbStB 2012, 177
  • Günther, Karl-Heinz, Schwarzgeld im Nachlass, ErbStB 2012, 177-178
  • Günther, Karl-Heinz, Anwendung der bewertungsrechtlichen Regelungen für ertragsteuerliche Zwecke, ErbStB 2012, 178
  • Günther, Karl-Heinz, Ersatzerbschaftsteuer zum 1.1.2014, ErbStB 2012, 178

Vermögensnachfolge und Erbfallgestaltung

  • Grootens, Mathias, Option zur unbeschränkten Steuerpflicht, Gleichlautende Ländererlasse zur Anwendung des § 2 Abs. 3 ErbStG, ErbStB 2012, 178-183
    Aufgrund der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Vera Mattner (EuGH v. 22.4.2010 – Rs. C-510/08 – Mattner, BFH/NV 2010, 1212 = ErbStB 2010, 159 m. Komm. Günther). hatte die EU-Kommision die Bundesrepublik Deutschland am 14.3.2011 förmlich aufgefordert seine Erbschaft- und Schenkungsteuerbestimmungen zur Besteuerung von beschränkt Steuerpflichtigen mit Sitz im Gemeinschaftsgebiet zu ändern. Der Gesetzgeber ist dieser Aufforderung mit der i.R.d. BeitrRLUmsG eingeführten Option zur unbeschränkten Steuerpflicht nachgekommen (§ 2 Abs. 3 ErbStG). Zur Anwendung dieser Neuregelung sind zwischenzeitlich Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder (gleichlautende Erlasse v. 15.3.2012, BStBl. I 2012, 328) ergangen. Diese Regelungen sind Gegenstand des Beitrags, der neben der Rechtsentwicklung insb. anhand von Beispielen die Anwendungsmodalitäten und die Rechtsfolgen einer Antragstellung aufzeigt.
  • Esskandari, Manzur / Bick, Daniela, Doppelte Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerpflicht in Europa, Bekommt die EU-Kommission das in den Griff? (Teil II), ErbStB 2012, 183-186
    Derzeit gibt es kein EU-weites Recht für die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen. Entsprechend können alle Mitgliedstaaten eigenständig regeln, ob und wie sie eine Erbschafts-/Schenkungsbesteuerung durchführen wollen. Die bestehende Rechtslage in Deutschland und die bisherigen europarechtlichen Vorgaben sind in Teil I dieses Beitrags dargestellt worden (ErbStB 2012, 142). Gleiches gilt für das sog. Arbeitspapier, welches die Kommissionsmitarbeiter zur besseren Orientierung der einzelnen Bürger erarbeitet haben. Auch den Mitgliedstaaten sollte auf diese Weise eine Hilfestellung gegeben werden, ihre erbschaftsteuerrechtlichen Regelungen europarechtskonform auszugestalten. Darüber hinaus hat die Kommission an die Mitgliedstaaten gerichtete Empfehlungen (Art. 292 AEUV) erlassen. Diese Empfehlungen werden im Folgenden dargestellt, abschließend wird dann das Gesamtkonzept der Kommission auf seine Brauchbarkeit hin untersucht.
  • Friedrich-Büttner, Karin / Herbst, Catarina C., Erbfall und Einkommensteuer, Ertragsteuerliche Fallen bei der Testamentsgestaltung, ErbStB 2012, 186-192
    Allgemein bekannt ist, dass bei einem Erbfall mit Erbschaftsteuer zu rechnen ist. Weit weniger bekannt ist, dass der Erbfall und die Erbauseinandersetzung auch Einkommensteuer auslösen können. Die Belastung mit Einkommensteuer darf dabei keinesfalls unterschätzt werden und kann unter Umständen deutlich höher als die Erbschaftsteuer ausfallen. Bereits die testamentarische Gestaltung kann dazu führen, dass im Erbfall Einkommensteuer anfällt. Auch für die Erbauseinandersetzung ebenso wie für die Erfüllung von Pflichtteils- und Zugewinnausgleichsansprüchen ist zu prüfen, ob es zu einer Belastung mit Einkommensteuer kommen kann. Der vorliegende Beitrag gibt Hinweise zu im Hinblick auf die Einkommensteuer problematischen Nachfolgeregelungen, damit durch die testamentarische Gestaltung eine Entnahme steuerverstrickter Wirtschaftsgüter bzw. eine Aufdeckung von stillen Reserven vermieden wird. In einem Folgebeitrag wird in Ergänzung hierzu der Belastung mit Einkommensteuer i.R.d. Erbauseinandersetzung nachgegangen werden.
  • Brix, Gerald / Thonemann-Micker, Susanne, Grenzüberschreitende Nachfolgeplanung und Erbfall: Deutschland/USA, Das anzuwendende Recht (IPR), Rechtswahl, Nachlassspaltung, ErbStB 2012, 192-198
    In grenzüberschreitenden Erbfallsachverhalten wird die Komplexität ggü. einem nationalen Erbfall teilweise dadurch erhöht, dass sowohl die deutsche als auch die – hier thematisierte – amerikanische Rechtsordnung für sich Anwendung beansprucht. Es kommen somit in diesen Fällen Normen von mindestens zwei Staaten mit zum Teil sehr unterschiedlichen Regelungen zum Tragen. Im ersten Beitrag zum Thema wurden zunächst Informationen zum Erbrecht der USA bzw. der Bundesstaaten gegeben (ErbStB 2012, 151). In diesem zweiten Beitrag werden die Grundlagen des deutschen und des amerikanischen Internationalen Privatrechts erörtert; dabei wird aufgezeigt, wie die jeweils anwendbare Rechtsordnung zu ermitteln ist. In weiteren Beiträgen werden schließlich die US-Nachlassbesteuerung und das Doppelbesteuerungsabkommen thematisiert, welche anhand eines deutsch-amerikanischen Erbfallsachverhalts verdeutlicht werden (s. ErbStB Heft 7/2012 ff.).

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:46

zurück zur vorherigen Seite